Heute mit Matthias Schloegel

Bei Ruff Cycles geht es um Cruiser E-Bikes und Custom-Fahrräder, um puren Fahrspaß und dieses besondere Gefühl der Freiheit, welches man beim Cruisen hat.  Wir sind mehr als nur eine gewöhnliche Marke – wir leben unsere Produkte.

Mit dieser Blogpost-Serie möchten wir unsere Kunden und ihre besonderen Fahrräder unserer ganzen Community vorstellen.

Was war deine Inspiration bezüglich des Designs und der Farben?

Die Lowrider/Chopper Form war von vornherein klar. Der Hard Time Rahmen hat mir sofort gefallen. 2. Wahl wäre noch der Smyinz gewesen – da war mir dann aber der Steuerrohrwinkel zu scharf 😉
Weiters wollte ich unbedingt rote Felgen und Weisswandreifen. Ursprünglich vorne schmäler und hinten fett. Jetzt im Nachhinein gefällts mir aber vorne und hinten mit 3 Zoll besser.
Von der Rahmenfarbe – irgendwas das eher in die 50er/Rockabilly/Carefree Periode fällt. Eigentlich wollte ich lichtblau – nahm aber dann nach einer last minute Entscheidung meiner Tochter RAL 5018 – das kommt dem ‘Sea Sprite Green’ eines 1955 Ford Fairlane ziemlich nahe 🙂
Das ganze ist ein bisschen eine Reminiszenz an die Designs von Harley Earl in den 1950ern.

Erzähle uns etwas über dein Fahrrad.

Uih – was soll ich sagen. Schaut top aus, fährt sich verdammt gut. Du wirst oft drauf angesprochen. 🙂

Wie lange hat der Entstehungsprozess deines Bikes gedauert?

Von der Idee, Designfindung, überreden der Familie bis es auf der Straße stand etwa ein halbes Jahr.

Welche Hürden hast du beim bauen überwinden müssen bzw. gab es welche?

Nicht wirklich viele. Bei ein paar Kleinigkeiten hat mir Daniel wertvolle Tips gegeben.

Der Seitenständer des Hard Times sitzt für meinen Geschmack sehr weit unten. Da verlierst du bei der eh schon geringen Bodenfreiheit nochmals 2cm.
Das hab ich mit einem Adapterblättchen aus 5er Bandstahl etwas entschärft.

Den Knauf des Stickshift wollte ich auf einen 8-Ball tauschen. Das Gewindeinsert ist aber zöllig oder ein Feingewinde. Das musste ich aus Alurundmaterial nachbauen.

Ahja die Stickshiftschaltung an den Rahmen zu pappen war noch eine Aufgabe. Ich hab ein paar schellenartige Probestückchen aus Alu gefräst, schlussendlich die Idee dann aber verworfen. Das wird einfach zu klobig. Die jetzige Lösung sind V2A Gelenkbolzenschellen. (tauscht den Bolzen aus – der ist meistens nicht V2A!)

Den Frontscheinwerfer hab ich auf Lion Akkus von einer E-Cig umgebaut. (Falls wer nachbaut bitte nicht auf das BMS-Board verzichten sonst fliegen euch die Akkus um die Ohren beim Laden)

Das Rücklicht hab ich mangels Platz auf 2032 Knopfzellen umgerüstet und die LED’s von einer Taschenlampe aus dem 1-Euro-Shop genommen.

Die Idee mit dem Kennzeichen ist geklaut (credits an IG benjaminhappich).

Wie oft fährst du dein Fahrrad?

Sofern es das Wetter erlaubt nahezu täglich. Ich habs ja nicht nur zum Angucken gebaut.

Und jetzt erzähle uns ein wenig über dich selbst.

Puuh – mein Vater ist Schlosser da hab ich von klein auf allerhand mitbekommen.
Ich hab dann Elektrotechnikdiplom gemacht und arbeite jetzt seit über 20 Jahren als IT-Techniker.

CREDITS: Matthias Schloegel

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